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Newsletter Nr. 2/2013

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit diesem Projektnewsletter des Projekts Migration Campusmanagement (MCM) informieren wir Sie über den aktuellen Stand des Projekts, die nächsten anstehenden Schritte sowie die Aktivitäten des Projektteams im deutschen und deutsch-österreichischen Hochschulnetzwerk.

Rückfragen, Kritik oder Anregungen nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Bitte schreiben Sie hierzu an mcm-projektSpamProtectionuni-koeln.de.

Für diese zweite Ausgabe des MCM-Newsletters haben wir den Verteiler erweitert. Zum Hintergrund informieren wir unter Punkt "4 Kommunikation".  Falls Sie zu unseren neuen Adressaten gehören und den Newsletter nicht beziehen möchten, können Sie das Abonnement hier kündigen. 

1 Stand des Projektes

1.1 Status der Teilprojekte (TP)

Ausgehend von den im Lastenheft der Universität zu Köln (UzK) beschriebenen Anforderungen wird die Implementierung von CAMPUSonline in mehreren Teilprojekten durchgeführt.

Die Implementierung umfasst neben der Installation der Standardsoftware und der Konfiguration der einzelnen Komponenten auch die erforderliche Anpassung der Software. Der Anpassungsbedarf wird in Form von "Umsetzungsaufträgen" an die TU Graz übermittelt.

Nach der Prüfung (und ggf. der Anpassung und Ergänzung) der Umsetzungsaufträge erstellt die TU Graz einen Implementierungsvorschlag, der wiederum von der UzK bestätigt wird. Anschließend erfolgt die Implementierung durch die TU Graz. Die neuen Funktionalitäten werden von der UzK (durch die Teilprojektteams) getestet, technisch abgenommen und dem Lenkungsausschuss zur Freigabe vorgelegt.

Abbildung 1 (s. rechte Spalte) stellt den aktuellen Arbeitsstand dar, inklusive der derzeit kritischen Punkte. Details zu den einzelnen Teilprojekten finden sie unter den folgenden Listenpunkten (bitte anklicken).

Basis-IT (BIT)

Zur Bereitstellung des Basis-Systems an der Universität zu Köln wurde mit Beginn der Implementierungsphase (Herbst 2012) die erforderliche Infrastruktur für den Projekt- bzw. Testbetrieb beschafft und drei getrennte CAMPUSonline-Instanzen (Entwicklungs-, Qualitätssicherungs- und Produktionssystem) aufgesetzt (vgl. Abbildung 2, s. rechte Spalte). Formal muss die Abnahme dieser ersten Ausbaustufe noch erfolgen. Seit Mai 2013 befindet sich zudem ein Secure Reverse Proxy zur Absicherung der Verbindung zwischen dem Internet und dem Application Server von CAMPUSonline im Produktiveinsatz.

Um von den zwischenzeitlich implementierten Erweiterungen und Fehlerbehebungen zu profitieren, wurde Anfang Juni die aktuelle Version von CAMPUSonline installiert. Die nächsten Schritte dieses Teilprojekts umfassen die Planung der nächsten Hardware-Ausbaustufe für den Pilotbetrieb ab Wintersemester 2014/15 (Bedarfsermittlung, Anschaffung, Zeitlauf, Installation und Test) sowie die Vorbereitung des Umstiegs auf eine neue Version des Application Server (Weblogic 12c).

Basis-Ressourcen (BR)

Die Abbildung der Organisationsstruktur der Universität zu Köln in CAMPUSonline ist abgeschlossen und durch den Lenkungsausschuss MCM freigegeben. Sie entspricht der Kostenstellenstruktur der Universität zu Köln.

Aktuelle Themen des Teilprojekts sind die Bereitstellung von Personendaten (Bedienstete) seitens des Identitätsmanagement-Systems (KIM) sowie der Raumdaten seitens des Dezernats 5. Die Raumdaten stellen auch die Basis für die Arbeit des Teilprojekts Lehrraummanagement (geplanter Start: Herbst 2014) dar.

Mit der Verwaltung von Studierendendaten und der Account-Erstellung via IDM-System wird sich das Teilprojekt ab Oktober 2013 befassen.

Bewerber- und Zulassungsmanagement (BEW)

Für den Bereich Bewerber- und Zulassungsmanagement wurden bereits drei Umsetzungsaufträge fertiggestellt. Sie betreffen die flexible Verwaltung von Mehrfach-Studiengängen (die u. a. die separate Handhabung der einzelnen Fächer im Zulassungsverfahren erlaubt), die unterschiedlichen Einschreibungs-Status und -Fristen sowie die "NC-Erweiterung ohne Losverfahren". Letztgenannter Punkt umfasst den Umgang mit den gesetzlichen Vorgaben bezüglich der Quoten für ausländische Bewerber/innen, Härtefälle, Bewerber/innen mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung (HZB), Bewerber/innen für ein Zweitstudium, beruflich Qualifizierte und weitere Sonderquoten.

Aktuelle Themen im Teilprojekt sind Dokumente und Sonderanträge im Bereich Bewerbung und Zulassung, Bewerbungsfristen und Fächereinschränkungen bei Bewerbungen sowie die Zuordnung von Bewerbungen zu Organisationseinheiten. Die Umsetzung der letztgenannten Anforderung bedeutet, dass Bewerbungen bzw. Bewerber/innen den zuständigen Abteilungen zur weiteren Bearbeitung zugeordnet werden können. Da an der Universität zu Köln verschiedene Fachabteilungen mit der Bewerbung und Zulassung von Bewerbergruppen betraut sind, bedeutet die Umsetzung dieser Anforderung für die Sachbearbeiter/innen eine deutliche Arbeitserleichterung. Mit CAMPUSonline wird es künftig möglich sein, nur die für die jeweilige Abteilung relevanten Bewerbungen anzuzeigen bzw. Bewerbungen nach Abteilung/Zuständigkeit zu filtern. Für die Bewerber/innen stellt die Umsetzung der Anforderung eine Verbesserung der Transparenz dar, da sie künftig online sehen können, an welche Abteilung sie sich bei Rückfragen wenden können.

Der Prozess der Masterbewerbung und -zulassung, der Verwaltungsabteilungen wie Fakultäten betrifft, wird derzeit in einem Arbeitskreis außerhalb des Projektes definiert (s. Abschnitt "1.2 Aktuelle übergreifende Themen").

Studierendenmanagement (STM)

Im Studierendenmanagement werden derzeit Umsetzungsaufträge zum "Dokumentenerstellungstool" (einem Werkzeug zur Anpassung von Dokumentvorlagen durch Sachbearbeiter/innen) und den benötigten Dokumenttypen (Dokumente und Reports) verfasst.

Zugleich befasst sich das Teilprojekt in Workshops mit dem Einschreibungsprozess. Dazu gehört der Themenbereich Gebührenmanagement und die hierfür notwendige Schnittstelle zum SAP-System sowie die Gestaltung und Bereitstellung des Studierendenausweises. Weiterhin ist die Antragsstatusverwaltung (Beurlaubung usw.) in CAMPUSonline Gegenstand der aktuellen Videokonferenzen.

In Kürze wird auch das Thema HIS-SOS-Schnittstelle behandelt werden. Diese Schnittstelle ist für den Datenaustausch zwischen CAMPUSonline und HIS-SOS zwischen dem Wintersemester 2014/15 und dem Wintersemester 2015/16 erforderlich. In diesem Zeitraum ist CAMPUSonline bereits datenführend für die Stammdaten der Studierenden, während die Lehrverwaltung für den überwiegenden Teil der Studiengänge noch über die HIS-Komponenten LSF und POS abgewickelt wird.

Studien- und Prüfungsordnungen / Curriculum Support (SPO/CS)

Der Umsetzungsauftrag für "m:n-Relationen" zwischen Veranstaltungen und Modulelementen ist fertig gestellt und wird derzeit von der TU Graz umgesetzt. Die Unterstützung dieser Relation ist eine notwendige Voraussetzung für das in einigen Fakultäten übliche "dynamische" Veranstaltungsangebot, in dem jede einzelne Veranstaltung mit unterschiedlichen Modulelementen verknüpft werden kann.

Aus technischen Gründen wurden in diesem Teilprojekt auch bereits einige Anforderungen aus dem Prüfungsmanagement diskutiert. Dabei hat sich herausgestellt, dass CAMPUSonline alle Anforderungen im Bereich "Fristen" unterstützt; zwei Anforderungsbündel mussten daher nicht beauftragt werden.

Aktuelle Themen im Teilprojekt sind die Notenberechnung, die Umbuchung von Leistungen und das Modulhandbuch (Modulverwaltung).

Support-Teilprojekte (STP)

Im Rahmen der "Support-Teilprojekte" werden Querschnittsthemen besprochen, die in allen Teilprojekten eine Rolle spielen; die Verantwortlichen für diese Bereiche erhalten die relevanten Informationen aus den einzelnen Teilprojekten und führen diese zu konsolidierten Konzepten zusammen.

Das STP Betriebsmodell, das im Frühjahr 2013 eingerichtet wurde, hat ein vorläufiges (technisches) Betriebskonzept für den Testbetrieb bis September 2014 erarbeitet, das vom Lenkungsausschuss MCM im April 2013 verabschiedet wurde. Das Teilprojekt ist nun beauftragt, einen Entwurf für ein vollständiges Betriebs- und Sicherheitskonzept für den Regelbetrieb ab Oktober 2014 vorzulegen. Aktuell wird in diesem Rahmen das Profil der
CAMPUSonline-Koordinator/inn/en der nutzenden Einrichtungen diskutiert.

Die Support-Teilprojekte "Dokumente & Drucksorten", "Rollen & Rechte" und "Schnittstellen" nehmen im Sommer 2013 ihre Arbeit auf. Die zuständigen Teilprojektleiter/innen finden Sie unter auf unserer Website unter folgendem Link.

1.2 Aktuelle übergreifende Themen:

Pilotstudiengänge

Gegenüber dem Pilotbetrieb von CAMPUSonline mit den neuen Lehramtsmaster-Studiengängen hatte der Lenkungsausschuss des Zentrums für LehrerInnenbildung (LA ZfL) Bedenken geäußert. Die Kombination des Einstiegs in die neuen Studiengänge im Lehramt  mit einem Testlauf der neuen Campusmanagementsoftware wurde (auch im Hinblick auf die parallele Inbetriebnahme einer Software zur Verteilung von Praxissemester-Plätzen) kritisch gesehen. Die Projektleitung konnte diese Bedenken soweit entkräften, so dass auch der LA ZfL das geplante Pilotmodell unterstützt.

Nach wie vor sprechen die Erprobung des Systems an einer komplexen, fakultätsübergreifenden Struktur und der Wegfall einer Leistungsdaten-Migration für das Modell. Der Pilotbetrieb wird auf diese Weise aussagekräftiger und ein Wegfall des Migrationsaufwandes bedeutet eine erhebliche Entlastung für das KLIPS-Team und die pilotierenden Fächer.

Übergangsregelung in die reakkreditierten Studiengänge

Die Einführung der reakkreditierten Bachelor- und Masterstudiengänge der UzK fällt zusammen mit der hochschulweiten Einführung von CAMPUSonline zum Wintersemester 2015/16. Die Frage des Übergangs in die reakkreditierten Studiengänge hat großen Einfluss auf den Verlauf des Projektes:

  • Ein optionaler Wechsel der bereits eingeschriebenen Studierenden kann entweder im Rahmen eines Parallelbetriebs (KLIPS/CAMPUSonline) oder durch die zusätzliche Abbildung der erstakkreditierten Studiengänge in CAMPUSonline organisiert werden.
  • Ein obligatorischer Wechsel erfordert eine rasche Migration aller bereits verbuchten Leistungen und den Ausgleich eventueller Nachteile für Studierende im Rahmen dieses Wechsels.

In beiden Fällen entstehen Aufwände (bei den Fächern und im KLIPS-Team). Unter Berücksichtigung aller Faktoren hat die Projektleitung den Fakultäten empfohlen, einen obligatorischen Wechsel anzustreben und diesen bei der Konzeption der reakkreditierten Studiengänge zu berücksichtigen. Die einzelnen Fakultäten haben sehr unterschiedlich auf die Empfehlung reagiert. Mit Ausnahme der Philosophischen Fakultät beschäftigt sich derzeit keine Fakultät intensiv mit diesem Thema. Die Lehrekommission der Philosophischen Fakultät favorisiert eine Abbildung auch der erstakkreditierten Studiengänge in CAMPUSonline oder eine (zusätzliche) Abbildung der reakkreditierten Studiengänge in KLIPS.

Es ist zu hoffen, dass sich die anderen Fakultäten nach der Verabschiedung des Modellberichts durch den Lenkungsausschuss Modellakkreditierung ebenfalls positionieren  und dass die notwendige Diskussion zu einem praktikablen Ergebnis führt.

Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für Master-Studiengänge

Das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren für Master-Studiengänge der Universität zu Köln wird bislang von den einzelnen Fakultäten unterschiedlich gehandhabt. Kurzfristig besteht zudem dringender Bedarf an einer Verabschiedung der Zulassungsordnung für den Master of Education sowie einem Standardprozess für den Modellbericht "Studieren in Köln".

Der vom Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Dr. Herzig, initiierte Arbeitskreis Masterzulassung hat die Aufgabe übernommen, ein für die Fakultäten wie für die zentrale Verwaltung praktikables Verfahren und dessen technische Unterstützung durch ein zentrales Campusmanagement-System (CAMPUSonline) zu beschreiben. Ein Ergebnisbericht samt Beschlussvorlage wird in einer gemeinsamen Sitzung des Lenkungsausschusses Modellakkreditierung und des AK Masterzulassung (voraussichtlich Anfang Juli) vorgelegt. Der Bericht wird – vorbehaltlich seiner Bestätigung – bei der Formulierung der Zulassungsordnungen berücksichtigt werden.

Technisch wird das Bewerbungs- und Zulassungsverfahren zum Master of Education bis zum Sommersemester 2015 über das Bewerbungsportal der WiSo-Fakultät abgewickelt, ab dem Wintersemester 2015/16 erfolgt die Bewerbung für alle Masterstudiengänge über CAMPUSonline. Vor diesem Zeitpunkt werden die Fakultäten die aktuellen, dezentralen Verfahren nur in Teilen modifizieren. Das Thema Masterbewerbung und -zulassung wird wegen der fehlenden Kosten-/Aufwandsschätzung derzeit noch als Projektrisiko geführt.

Definition von Studierendengruppen

Zusammen mit den deutschen CAMPUSonline-Hochschulen bemüht sich die TU Graz um eine Unterstützung der Verwaltung sämtlicher Personengruppen, die das Angebot der Hochschulen in Anspruch nehmen. Zu diesen Gruppen zählen neben regulären Studierenden u. a. Gaststudierende, Kurzzeitstudierende, Stipendiaten, Schülerstudierende, Promovierende, Kooperationsstudierende und Austauschstudierende. In einem ersten Schritt sollen die für die Unterscheidung dieser Gruppen relevanten Attribute erfasst und den geeigneten Datenobjekten (studierende Person, Studiengang, individuelles Studium) zugeordnet werden. Die Hochschulen definieren außerdem den Auslöser für einzelne Gruppierungen (statistische Zwecke, Zugang zu bestimmten Veranstaltungen/Prüfungen etc.). Auf dieser Datenbasis entwickelt die TU Graz einen Implementierungsvorschlag, der mit den CAMPUSonline-Hochschulen abgestimmt wird.

Wissenstransfer

Parallel zur Erstellung der Umsetzungsaufträge arbeiten sich die Mitglieder des Projektteams (insbesondere die Mitarbeiter/innen aus dem KLIPS-Team) in die Applikationen von CAMPUSonline ein. Im Hinblick auf die Abbildung der Studiengänge ab Januar 2014 muss das KLIPS-Team im Bereich der SPO-Modellierung frühzeitig ein fundiertes Wissen im Umgang mit der neuen Software erwerben. Diese Aufgabe wird durch zwei Faktoren erschwert: Die bereitgestellte Testinstanz der TU Graz entspricht in einigen Bereichen nicht den Erwartungen an ein funktionsfähiges System, und die verfügbare Dokumentation ist teilweise veraltet und/oder unvollständig. Das Projektteam geht davon aus, dass sich die Situation durch die Nutzung des Kölner Q-Systems (nach Abschluss der Erstkonfiguration) verbessern lässt. Die Aktualisierung und Ergänzung der Systemdokumentation (s. "3 | Roadmap CAMPUSonline") wurde durch die TU Graz in Angriff genommen; kurzfristig sind hier allerdings keine grundlegenden Verbesserungen zu erwarten.

Daher werden auch gemeinsame Wissenstransfer-Workshops (i. d. R. per Videokonferenz) mit der TU Graz durchgeführt, die auch auch zur Vorbereitung der Teilprojektworkshops mit den Fakultäten dienen. Weitere geplante Initiativen sind:

  • Wissenstransfers innerhalb des Projektteams,
  • Teilprojekt-Schulungen durch die TU Graz,
  • Im Einzelfall fakultäts- bzw. abteilungsspezifische Workshops, um spezifische Wissensbedarfe kleinerer Personengruppen abzudecken.

Hiervon zu unterscheiden sind die jeweils vor der Inbetriebnahme (Wintersemester 2014/15 bzw. Wintersemester 2015/16) angesetzten Schulungen der künftigen Nutzer/innen ab Mitte 2014. Diese werden vom KLIPS-Team bzw. den Teilprojektleiter/inne/n und den CAMPUSonline-Koordinator/inn/en durchgeführt bzw. unterstützt. Konkrete Zeitpläne und Informationen zum Inhalt werden frühzeitig an alle Betroffenen kommuniziert.

Dokumentation

Das Projektteam hat einen intern abgestimmten Abnahmeprozess vorgelegt, der derzeit noch von der TU Graz geprüft wird. Der Prozess beschreibt den Weg von den einzelnen Anforderungen in den Anforderungsbündeln über spezifische Anwendungsfälle der Universität zu Köln hin zu Testfällen und Abnahmeszenarien, welche die Auslieferungen seitens der TU Graz begleiten. Die Abnahme findet inhaltlich in den Teilprojekten und formal durch den Lenkungsausschuss MCM statt. Über diesen Prozess wird nicht nur die Abnahme der Softwareanpassungen im Projektverlauf gesteuert, sondern auch ein Teil der Zahlungen an die TU Graz.

Hinsichtlich der Systemdokumentation unterstützt das Projektteam die TU Graz durch Analyse und Feedback zur aktuellen Dokumentation.

2 Planung (nächste Meilensteine, Abhängigkeiten)

Die nächsten Teilprojekte nehmen ihre Arbeit im Herbst 2013 auf:

  • das Teilprojekt Prüfungsmanagement (TP PM) am 2. September 2013,
  • das Teilprojekt Veranstaltungsmanagement (TP VM) voraussichtlich Ende Oktober 2013.

Zeitgleich mit dem Beginn der beiden Teilprojekte wird auch die Schnittstelle zwischen CAMPUSonline und KIM zur Bereitstellung von Personendaten in Betrieb genommen.

Im Hinblick auf den Projektplan gibt es einige Änderungen:

  • Die Unterstützung der "n-beinigen Studiengänge", welche u. a. die Voraussetzung für die Abbildung der Studiengänge in CAMPUSonline bildet, wird erst im Mai 2014 vollständig verfügbar sein (ursprünglich war eine Abnahme im Sommer 2013 vorgesehen). Die n-beinigen Studiengänge ermöglichen die Kombination von theoretisch beliebig vielen Fächern (n-fach) innerhalb eines Studiengangs, statt – wie derzeit – von maximal dreien. Dies ist insbesondere für die Abbildung der Lehramtsstudiengänge erforderlich. Die TU Graz hat jedoch zugesagt, dass bis Ende 2013 alle Voraussetzungen für die Arbeiten innerhalb des Projekts in Köln gegeben sein werden, so dass sich hieraus keine Verschiebungen im Projektplan ergeben sollten.
  • Neuplanungen gibt es auch in den Teilprojekten SPO/CS, Prüfungsmanagement und Bewerber- und Zulassungsmanagement. Nach den ersten Fachkonzeptworkshops wurde die zeitliche Abfolge bzw. die Verzahnung mehrerer Anforderungsbündel neu bestimmt, woraus sich in einigen Fällen neue Abnahmezeitpunkte ergeben. Verzögerungen im Hinblick auf die Projektarbeit an der UzK resultieren hieraus nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.
  • Die Überprüfung des gesamten Projektplans im Hinblick auf die Abhängigkeiten zwischen den verschiedenen Anforderungsbündeln – über die Teilprojekte hinweg – hat die TU Graz bis Juni 2013 vorgenommen. Dieser Schritt ist eine Voraussetzung für die Erstellung der "Projektfahrpläne" für die Fakultäten und Verwaltungsabteilungen.

3 Roadmap CAMPUSonline

Im Rahmen der CAMPUSonline-Nutzertagung in Graz (im April 2013) wurde die Planung für die allgemeine Weiterentwicklung von CAMPUSonline ("Roadmap") vorgestellt und diskutiert. Für die Universität zu Köln sind vor allem folgende Bereiche relevant:

  • Dokumentation: Die TU Graz wird ein Gesamtkonzept für die CAMPUSonline-Dokumentation erarbeiten. Dieses Konzept wird den Kooperationspartnern in Form eines Redaktionshandbuchs zur Verfügung gestellt werden, so dass zentrale und lokale Dokumentationen aufeinander abgestimmt werden können. Auf der Basis dieses Konzeptes erfolgt auch die schrittweise Aktualisierung und Ergänzung der bereits vorliegenden Systemdokumentation.
  • Usability: In Zusammenarbeit mit der Firma "youspi" befasst sich die TU Graz mit der Usability-Optimierung von CAMPUSonline. Konkret geplant sind die Vereinheitlichung von Elementen, konsistente Interaktionen und die Vereinfachung von Abläufen.

Neben den Prinzipien wie Aufgaben- oder Benutzerangemessenheit steht für die Universität zu Köln hauptsächlich die Konsistenz auf gestalterischer, logischer und sprachlicher Ebene im Vordergrund (einheitliches Layout, einheitliche Interaktionen, einheitliche Terminologie). Im Hinblick auf die Terminologie ist eine enge Verzahnung der Projekte "Dokumentation" und "Usability" erwünscht.

4 Kommunikation

4.1 Kommunikation innerhalb der Universität zu Köln

Seit September 2012 wurde mit dem Start der ersten Teilprojekte auch eine neue Projektorganisation eingeführt. Diese Organisation hat sich im Hinblick auf die Projektgremien und die Teilprojekte, die Vertretung des Projektes in hochschulweiten Gremien und den Austausch über bilaterale Gespräche bewährt.

Mit Blick auf die Hochschulöffentlichkeit und das Projektteam (Projektleitung, Teilprojektleitungen und Mitarbeiter/innen mit Querschnittsaufgaben) kann die Projektkommunikation noch verstärkt und ausgeweitet werden. Eine Maßnahme hierzu sind die nun eingeführten vierteljährlichen Statusberichte der Projektleitung an das Projektteam, die auch als Vorlage für die Berichte an den Lenkungsausschuss, die Information des Fachausschussses und den Projektnewsletter dienen. (Weitere Informationen finden Sie hier.)

Der Empfängerkreis des Newsletters wird zudem künftig intensiver durch das Projektteam gepflegt werden, um alle für das Projekt wichtigen Stakeholder frühzeitig zu erreichen und konstant zu informieren. Interessierte Angehörige der Universität zu Köln können den Newsletter weiterhin selbst abonnieren oder über die Website des Projektes einsehen.

4.2 Zusammenarbeit mit den CAMPUSonline-Hochschulen

Nachdem sich die die deutschen CAMPUSonline-Hochschulen (Universität zu Köln, Universität Stuttgart, TU München und die Private Universität Witten/Herdecke) bereits 2012 einmal in Köln getroffen hatten, wurde im April 2013 die deutsche CAMPUSonline User Group (COUG Deutschland) gegründet. Die Gruppe tagt halbjährlich, jeweils im Rahmen der Tagungen des ZKI-Arbeitskreises Campusmanagement.

Neben dieser User Group richtet die TU Graz zweimal jährlich eine CAMPUSonline-Nutzertagung aus. Hier kommen alle CAMPUSonline-Hochschulen aus Deutschland und Österreich zusammen, um die Roadmap und weitere aktuelle Themen in Workshops zu diskutieren.

Die Anforderungen der deutschen und österreichischen Hochschulen sind noch so unterschiedlich, dass die Existenz zweier CO-User Groups sinnvoll erscheint. Die deutschen Hochschulen haben vereinbart, sich auch abseits der Tagungen regelmäßig auszutauschen. Neben bilateralen Gesprächen, die nach Bedarf zwischen den Hochschulen stattfinden, stehen im Rahmen der COUGD aktuell folgende Themen auf der Agenda:

  • Zum Modulmanagement fand bereits ein Workshop zwischen der Universität zu Köln, der TU München und der Uni Stuttgart statt.
  • Mit dem Thema Betriebskonzept wird sich eine der nächsten ZKI-Tagungen des AK Campusmanagement befassen.
  • Zur Diskussion der Anforderung an ein Delegationskonzept gibt es derzeit noch keinen Termin; die Universität zu Köln hat allerdings bereits sehr detaillierte Anforderungen im Vertrag festgehalten.

5 Projektrisiken

Bereits genannt wurden folgende aktive Projektrisiken:

  • Übergangsregelung für reakkreditierte Studiengänge
  • Masterbewerbung und -zulassung

Ferner bestehen derzeit folgende aktive Risiken:

  • Personaldecke des Projektteams: Durch Mitarbeiter/innen/wechsel sind im Projektteam derzeit zwei Positionen vakant: die Projektassistenz und die Teilprojektleitung für das Prüfungsmanagement. Darüber hinaus sollen für das Projekt bis zum Ende 2013 vier weitere Mitarbeiter/innen für die Abbildung der Studiengänge eingestellt werden. Das Projektteam hofft auf zügige Nachbesetzung und neue Kolleg/inn/en bis zum Jahresende.
  • Online-Tool Praxissemester: Ein Online-Tool für die Anmeldung der Lehramtsmaster zum Praxissemester wird im Winter 2014 benötigt. Nach Stand der derzeitigen Entwicklungen ist es möglich, dass ein NRW-weit einsetzbares, hochschulgemeinsames Tool zum erforderlichen Zeitpunkt nicht zur Verfügung steht. Dies ist kein genuines Problem des Projekts MCM, es hat jedoch Auswirkungen auf den Pilotbetrieb an der Universität zu Köln. Die Projektleitung MCM steht im Austausch mit den Ansprechpartnern des ZfL.

Herausgeber

Universität zu Köln
Prorektorat für Lehre und Studium, Projekt MCM

Jan Eden (Projektleitung)
Dr. Katrin Sommer (stellv. Projektleitung)
Maria Sticher (stellv. Projektleitung; technische Leitung)

Adresse:
Meister-Ekkehart-Str. 11
50937 Köln

Köln, 26. Juni 2013